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Berger Hogger-Futter
Anmeldedatum: 10.09.2006 Beiträge: 23
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Verfasst am: 02.10.2006, 09:33 Titel: Berger's Mini WoW Aufsatz ;-)) |
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Kleines Fazit meiner letzten 2 Monate, wems interessiert.... . Ich hoffe, es ist soweit ganz lustig geschrieben.
*wink*
Berger
Warum Nachtelfen und Zwerge grundverschieden sind:
Im Zeitraum dieser Diplomarbeit, insbesondere als die Recherchen für den Theorieteil abgeschlossen waren und der Fragebogen online ging, ist sehr viel passiert. Wohl auch in Azeroth, aber auf jeden Fall in der realen Welt. In Azeroth jagte ein Patch den anderen und neue Spielinhalte und Instanzen wurden eingebaut. Raidzusammenschlüsse haben sich gebildet und aufgelöst. Bosse wurden gelegt oder es wurde ein Wipe (Tod der gesamten Gruppe) ausgelöst. Jene Spieler die mit ihren Char wahrscheinlich ein bisschen zu viel Zeit in der virtuellen Welt verbracht haben, versäumten einiges. Im Juli brach ein Krieg im Nahen Osten aus, ein schrecklicher Konflikt, der auf der einen Seite vielen Zivilisten das Leben kostete, wunderbare Bauwerke zerstörte und letztendlich die größte Unweltkatastrophe, die das Mittelmeer je erlebt hat, ausgelöst hat. In dieser Zeit ist auch eine der umstrittensten aber auch schillernsten Persönlichkeiten der Welt erkrankt und Fidel Castro hat seinem Bruder die Macht übergeben. In China gab es verheerende Unweltkatastrophen und in Thailand einen Regierungsputsch. Die meisten WoW Spieler haben dies wohl nicht mitbekommen. Auch für Baden gehen oder in den Urlaub fahren ist ja keine Zeit. Manchen freien Dienstnehmer oder Job-Springer hat das zu intensive WoW spielen aller Wahrscheinlichkeit auch die Möglichkeit genommen das nötige reale Geld dafür zu verdienen. Grundsätzlich ist das aber auch egal. Denn Nachrichten wurden nebensächlich. Die Patchnotes wichtiger als die 19 Uhr 30 Nachrichten. Das Mittelmeer ist ohnehin von Quallen erobert worden, und diese baden nun im Ölteppich. Auch schön. Befindet man sich dann doch im Urlaub, gibt es eine wunderbare Beobachtung: Internet Cafes für Zocker. So hab ich in Malta ein Cafe entdeckt wo man ganze Raids gemeinsam am Urlaubsort machen konnte. Der Rock Musik Club daneben hatte ohnehin wegen Renovierung geschlossen. Gut möglich, dass die Chefs des Cafes sich nach Bauschluss die Zeit im Internet Café mit WoW versüßen.
Wenn ich den WoW Spieler hier nun kritisiere, so gilt dies wohl auch für mich selber. Es gab eine Zeit wo mir mein PvP Rang wichtig war oder dem Oberboss von UBRS meine T0 Brust wegzunehmen. Dies ist mir mit meinem Jäger „Berger“ in 1 ½ Jahren WoW nicht gelungen. Extremes Drop- aber auch Würfelpech sagt man dazu. 170 Runs und keine gute Beute. 170 Runs bedeuten 450 Stunden Zeit, bedeuten einen theoretischen Verdienstentgang von 4500 EUR Brutto bei einem typischen Studentengehalt von 10 EUR die Stunde. Alles natürlich nur relativ, schließlich hätte man sich für diese Zeit ja eine Arbeit finden müssen. Die will man aber nicht in der Periode haben, in der einem WoW sehr wichtig ist, sonst verpasst man ja den nächsten Run auf ein großes böses Monster.
Abgesehen von Wissensentgang des aktuellen Weltgeschehens, welcher ohnehin im September von der wichtigsten Meldung der Welt: Natascha Kampusch ist frei! überschattet wurde und dem Verdienstentgang gibt es noch weitere Punkte, denen sehr wohl Beachtung zu schenken sind:
Die Verschlechterung des Gesundheitszustandes eines WoW Zockers und Warcraftspielers sowie die Freundschaft oder die Liebe.
Warcraft verleitet dazu, stundenlang vorm PC zu hocken ohne dabei aufzustehen. Dies führt zu zwei Dingen. Durch weniger Bewegung nimmt man an Körperfett zu. Meistens nimmt man sich auch das Essen zum PC. Dies führt dazu, dass der Körper die Nahrungsaufnahme nicht aktiv aufnimmt. Aus Zeitmangel kocht man auch kein gesundes Essen mehr, sondern ernährt sich von Fertiggerichten der ungesündesten Sorte. Meine persönliche Erfahrung ist somit, dass WoW dem Großteil der Spieler ein Baucherl gebracht hat. Das es das radikale Gegenteil, den abgemagerten Nachtelf gibt, ist mir natürlich auch bewusst. Der hat wohl durch das viele, viele Spielen aufs Neue vergessen, sich Futter für seinen gähnend leeren Kühlschrank zu kaufen, oder denkt sich, dass Nahrungsaufnahme durch Zimtschnecken und Kristall-Wasser reicht. Mana ist schließlich wichtig. Der zweite Gesundheitspunkt ist natürlich, dass das stundenlange, mit abgewinkelten Beinen beim Computer zu sitzen und WoW zu spielen, meiner Meinung nach die Thrombosenbildung fördert. Das generell Computerspielen, insbesondere Online Games, mit dem Zuwachs von Blutgerinnsel bei jungen Menschen in Relation steht. Dies wäre ein interessantes Thema für eine medizinische Forschungsarbeit. Verantwortungsbewusste Raidleiter machen alle 50 Min. eine fünf- bis zehnminütige Pause, damit sich der Mensch hinter der tapferen virtuellen Gefolgschaft real bewegen kann.
Ein weiterer Punkt: WoW und Freundschaften
Mir ist persönlich aufgefallen, dass die WoW Spieler dazu tendieren reale Freunde durch virtuelle Freunde zu ersetzen und die virtuellen Freunde von denen man oft nicht mehr als den Char Namen weiß, mit Freunden der realen Welt gleichzusetzen. Dasselbe gilt für die Abendgestaltung. 40 Mann Raids werden wichtiger als das Treffen mit der Stammrunde auf ein Bier oder dem Gang auf den Fußballplatz. Leider stellt sich dann irgendwann heraus, dass die virtuellen Freunde doch nicht so die dicken festen Kumpels sind. Spätestens dann, wenn man selber länger nicht mehr spielt reißt logischerweise der Kontakt im Spiel ab, aber auch die E-Mails, die man sich oft auch abseits des Spieles mit den virtuellen Kollegen schreibt werden weniger, bis sie schließlich aufhören. Geht es einem dann einmal wirklich schlecht, so realisiert man, dass die virtuellen Freunde sich nicht um einen kümmern, sich nicht für die Probleme des realen Lebens interessieren. Spätestens dann überlegt man, wie man die alten Freundschaften wieder aufleben lässt. Ich würde die meisten virtuellen Bekanntschaften mit Urlaubsfreunden gleichsetzen, die man nach dem Urlaub kaum mehr kontaktiert. Jedoch muss man natürlich sagen, dass es da wie dort Ausnahmen gibt und es natürlich auch schon Fälle gab, wo die virtuelle Freundschaft dank Gildentreffen oder durch die Nähe der Wohnorte zu echten Freundschaften führte. Menschen, die im echten Leben an Kontaktschwierigkeiten leiden, kann dank WoW eine Art funktionierendes Sozialleben beschert werden, auf der anderen Seite gibt es sicherlich genug Fälle, wo Menschen, die einen intakten Freundeskreis hatten durch WoW sich selbst vereinsamt haben, da ihnen das Spiel wichtiger als das eigene reale soziale Umfeld wurde. Woran das im Einzellfall liegt obliegt der Beurteilung durch einen Psychologen.
Fehlt noch der Punkt WoW und die Liebe. Ein sehr heikles Thema. Ich persönlich unterscheide hier verschiedene Möglichkeiten:
1. Der WoW Spieler ist ohnehin momentan in keiner Beziehung
2. Der WoW Spieler ist in einer Beziehung und nur er spielt WoW
3. Der WoW Spieler ist in einer Fernbeziehung und nur er spielt WoW
4. Beide Beziehungspartner haben gleichzeitig mit WoW begonnen
5. Die Beziehungspartner haben sich in WoW kennen gelernt
Ad. 1: Ist der WoW Spieler schon länger ohne Freundin und zählt er sich selbst zu jenen Spielern die mehr als 4 Stunden täglich mit dem Spiel verbringen, ist er wohl mit seinem Leben so zufrieden und erfreut sich am WoW-Spielen. Oder er ist mit sich selbst unzufrieden und glaubt, dass es seinen Traumpartnerin nicht gibt. Er holt sich somit die Befriedigung über Erfolge im Spiel. Spannend wird es wenn der Single WoW-Spieler dann doch in eine Beziehung rutscht. Ist die Partnerin keine Spielerin geniert er sich vielleicht fürs Spielen und gibt nicht zu, dass er ein zweites Leben in der virtuellen Welt führt. Oder aber seine Partnerin spielt auch WoW. Dann ist doch alles in Butter, oder?
Ad. 2: Hier denke ich mir gibt es zwei Arten von Partnern. Jene, die zwar selber nicht spielen, aber sich für die Mitspieler und den Spielablauf interessieren und hie und da als Spielzeitregulatoren auftreten. Die andere Art von Partner sind jene, die es partout nicht verstehen warum WoW gespielt wird. Dann wird das WoW spielen zur geheimen Passion und es werden Ausreden gesucht warum WoW gespielt wird.
Ad. 3.: Hier sehe ich kein großes Problem, solange er sich die Wochenende für seinen Partner Zeit nimmt und nicht laufend über WoW reden muss. Der Nachteil für den WoW-Spieler ist es, dass er am Wochenende eben keine Raids machen kann. Schlimm wird es dann erst, wenn der Erwerb eines bestimmten Sets oder die virtuellen Freundschaften und Kollegialität über die echte Liebe gestellt wird.
Ad. 4.: Eine sehr spannende Konstellation die anfangs sicher viel Glück für beide bringt. Endlich ist das große gemeinsame Hobby gefunden und Zeit wird miteinander verbracht. Doch beginnen sicherlich im Laufe der Zeit die Streit und Konfliktpunkte wegen WoW. Diskussionen kommen auf, inwieweit man mit dem Charakter Level und Item technisch davon ziehen darf. Mit welchen Gruppen man in Instanzen geht. Oder wer zu wem hilft, wenn es Streitereien in der Gilde oder der Raidgruppe gibt. So richtig interessant wird es wenn einer mit WoW aufhört, weil die Erkenntnis des Zeitfressers Online-Spiel ins Bewusstsein gelangt. Wie tolerant ist man zum Partner wenn der einfach so weiterzockt? Was passiert wenn ein Teil wieder die alten Hobbys aufleben lassen möchte und am Wochenende baden gehen möchte und am Mittwoch mit Freunden ins Kino und das obwohl Zul Gurub ansteht? Ein echter Beziehungstester. Überlebt man diese Konflikte ist man reif für den Traualtar. Und nicht nur jenen in Stormwind.
Ad. 5.: Ähnlich spannend wie Punkt 4. Hier kommt dazu, dass es sich in den meisten Fällen auf die ich im Laufe der Recherchen und Interviews zu dieser Arbeit gestoßen bin, um Fernbeziehung handelt. Und die WE werden dann nicht so wie bei Punkt 3 mit anderen Freizeitbeschäftigungen sondern gemeinsam im Raid verbracht. Oft fährt man hunderte Kilometer zum Partner, um dann erst recht vorm PC nebeneinander zu sitzen und über epische Teile zu reden. Unter der Woche wenn man sich im Skype oder TS befindet und dabei spielt, kommt es zu Eifersüchteleien sollte man doch doch einmal ne Instanz mit anderen Leuten machen. Und der Teil, in dem WoW in den Hintergrund tritt, wird hier erst so richtig spannend, da mit WoW alles begonnen hat. Im glücklichsten Fall haben beide wie durch ein Wunder zur selben Zeit die Erkenntnis wie viel schöner es ist, bei einem romantischen Kerzenschein- Abendessen zu sitzen als vorm PC. Oder lange Spaziergänge durch den Wald zu machen anstatt auf dem Greifen zu sitzen.
Ist es in dieser Beziehungskonstellation aber der Fall, dass ein Partner noch am Wochenende mit seiner Raidgruppe nach Molten Core gehen muss, während der andere, welcher erst 5 Stunden Zugfahrt hinter sich hat alleine vorm Fernseher sitzt, weil er sich gar nicht mal für den Raid angemeldet hat. Spätestens dann ist es an der Zeit über die Sinnhaftigkeit der Beziehung nachzudenken.
Doch warum sind Zwerge und Nachtelfen jetzt eigentlich grundverschieden?
Der Kopf der Zwerge ist ungefähr auf Höhe des verlängerten Elfenrückens. Der Hauptunterschied liegt somit in der Größe. Zumindest am ersten Blick.
Elfen wohnen hoch auf Bäumhäuser, während Zwerge nichts lieber mögen als ihre Höhlenbauten. Unterschied Nummer zwei: Wahl der Unterkunft.
Zwerge vertragen wesentlich mehr Alkohol als Elfen, also Unterschied Nummer drei: Trinkfestigkeit.
Zwergenjäger bevorzugen Schusswaffen, während Elfen mehr so die Bogenschützen sind. Ausnahmen gibt es auf beiden Seiten, hört man die Vögel von den Bäumen zwitschern. Bei Nahkampfwaffen liegt der Unterschied wohl bei Beilen und Äxten gegen edlen Schwertern und Dolchen. Unterschied Nummer vier: die Waffengattung.
Unterschied Nr. fünf ist das Verhalten zu Humor. Während Zwerge humorvoll sind, gebärden sich Elfen gänzlich unlustig. Dies wird man spätestens an deren Reaktion zu diesem Unterschied merken.
Tja und der Unterschied Nr. sechs ist das Auftreten. Während Zwerge sich überall bemerkbar machen und sowohl freundlich gesinnten Wesen als auch Monstern schnell zu wissen geben, dass sie Gesellschaft haben, sind die Baumkuschler, wie die Elfen auch öfters genannt werden, eher schüchtern und in Schattengestalt unterwegs.
Oje, schon wieder 13 Uhr, der Server sollte nun wieder online sein. Das Programm: philosophieren über die Welt wird beendet und so wie es sich gehört, in die Welt von Azeroth einzutauchen. Es gibt noch so viel zu tun! Eine weitere Alternative wäre es das WoW Abo nicht zu verlängern und eine kleine Runde echtes Leben spielen. |
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Grummel Ruhestein-Benutzer
Anmeldedatum: 09.09.2006 Beiträge: 45 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 02.10.2006, 12:03 Titel: |
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Hoi alter Zwergenfreund und zwitscher (ihh Bogen):
Schöner "Aufsatz"!
Nur eine kleine Anmerkung..... zu dem Thema mit der Beziehung: "Einer spielt WOW und der andere nicht"!
Ich habe schon viele dieser Berichte7aufsätze und Abhandlungen gelesen.
Was mir immer fehlt, ist, dass es schon immer diese Konstellation gab.
Ein kleines Beispiel von mir, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass es nicht mehr von meine Art und Weise gibt oder gab.
Ich habe schon immer Computer gespielt. WOW ist zwar mein erstes MMORPG, allerdings ändert das nichts an der Tatsache.
Meine Frau hatte noch nie Verständnis für die Spielerei, dass hat sich auch mit WOW nicht geändert. Ich spiele WOW weil es mir Spaß macht und weil ich Entspannung vom Alltag brauche. "Zitat: Dann wird das WoW spielen zur geheimen Passion und es werden Ausreden gesucht warum WoW gespielt wird."
An dem Tag an dem ich gegenüber meiner Frau oder irgend jemandem anderen gegenüber eine Ausrede suchen muß um spielen zu können sollte der Tag sein, an dem ich besser aufhören sollte. Das hat aber nichts mit WOW zu tun, sondern eher mit der Computerspielerei an sich.
Also nochmal, das ist keine Kritik an dem Aufsatz, sondern eher die Frage nach dem.... ja ... mhhh.. "Gibt es nicht Leute, die dasselbe machen wie früher auch? Die eine intakte Familie haben und tatsächlich unterscheiden können zwischen dem Hobby Computerspiel und Familie oder wie es immer so schön heißt REALLIFE."
Wenn mich jemand fragt.. kommst du morgen mit in die und die Instanz, dann muß ich dafür keinen Terminkalender zücken. Ich weiß ob ich morgen mit meinem Kind Fußball spiele oder ob ich mit den Hunden draussen bin oder mit meiner Frau einkaufen gehe oder ob was schönes im Fernsehen kommt. |
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Chronica BWL-Student
Anmeldedatum: 18.09.2006 Beiträge: 144
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Verfasst am: 02.10.2006, 12:42 Titel: |
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Also Berger
Ich möcht ja nich all zu Negativ klingen aber wenn ich das so Lese find ich das du mit WoW aufhören solltest.
Deine erkenntnisse sind fast durchweg Negativ.
Ich Spiele nun schon seit dem ersten Tag WoW und habe noch kein Kilo zugenommen.
Mein Freundeskreis war früher schon nicht groß hat sich aber auch nicht verkleinert in der Zeit.
usw....
Zu der Sache mit der Trombose: Wie sieht das aus wenn einer in nem Callcenter arbeitet und 8 std auf seinem platz sitzt und Telefoniern muss?
Oder LKW Fahrer die 10std und mehr hinterm Steuer sitzten??
Ich würde mir wünschen das du in deinen Aufsatz auch mal die Positiven aspeckte mit einbringst.
Siehe Tuby und Odi. Haben inzwischen ein Kind und wohnen zusammen.
Dali und Ingrid weiß ich nich wie es bei denen is.
Blacky und Saba ok is ne Fernbeziehung aber wer weiß
Ich habe durch WoW schon viele Leute kennen gelernt und durch 2 Treffen auch schon im RL gesehn und mag es nicht missen sie ab und zu im TS zu hören schon alleine wegen Onkel Shat.
Und wenn ich für all die Zeit die ich wach bin Geld verdienen würde und sei es nur 5 Euro wäre ich jetzt schon reich. Deswegen kannst du 450 Std vorm rechner nicht gleich in Geld umwandeln. Es is ja schließlich meine Freizeit die ich damit Verbringe, Arbeiten geh ich ja auch 40 Std die woche.
Zum ""Wissensentgang des aktuellen Weltgeschehens"" dafür gibt es dch die Bildzeitung !!! LÖL (und die Gatetzan Gatzete nich zu vergessen)
Ne ich bekomm zwar nicht jede kleinigkeit mit ( und vieles Interessiert mich ja auch garnicht) aber das was man alls WICHTIG bezeichnen könnte bekomm ich schon mit. Ich leb ja nicht völlig in der WoW Welt.
So das war erstmal so das was mir dazu einfällt.
Also bitte überarbeite ihn nochmal und wenn er dann an der Chronischen Zensur vorbeikommt darfst ihn Publiziern.
Bis dahin eure Chroni |
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Berger Hogger-Futter
Anmeldedatum: 10.09.2006 Beiträge: 23
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Verfasst am: 02.10.2006, 23:34 Titel: |
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Hallo Grummel und Chronica,
in aller kürze ;o)):
Zu Grummel: Mmh da hast Du recht, obwohl WoW mehr ein Massenphänomen ist und auch in den Medien mehr diskutiert wird als andere Computerspiele. Und man kann WoW mit Counter Strike, Fifa Soccer oder jedlichen anderen Spiel ersetzen. Aber grad bei WoW passt das so schön finde ich.
zu Chronica: Ich bin recht zweitgeteilt. Persönlich stehe ich WoW positiv gegenüber. Ohne WoW wäre ich wohl nicht mit Fluria zusammen. (Ich spiele ja auch Flurio), doch war WoW nur der Auslöser und das nähere Kennenlernen da wir so neben dem Skypen eben auch etwas zu tun hatten. Und der großteil meine Freunde aus dem RL spielen ja WoW. Und die Mittwochs Raids bei Dupre meinem Bruder waren einfach grenzgenial weil so auch das Bruder-Bruder Verhältnis einen Jour-Fix hatte und wir viel Zeit miteinander Dank WoW verbracht haben.
Die negativen Aspekte des, teils etwas ironisch gemeinten, Aufsatzes ist durch meine an die 80 persönlichen Interviews mit WoW Spielern entstanden und den 3340 ausgefüllten Datensätzen der Onlineumfrage.
Ich werde hier im Off Topic ein paar Dinge veröffentlichen die ich Diskussionswürdig finde. Und ich freue mich wenn sich viele Leute vom ehem. Bündnis beteiligen sie zu disktuieren bevor sie ins Buch gelangen.
Aber Du hast recht, den Aufsatz hab ich geschrieben nachdem ich einige ziemlich heftige e-mails von WoW Spielern ausgewertet habe. Sozusagen "Hilferufe" und da hab ich auf die schönen Seiten vergessen.
Zum Glück hat die DA aber mittlerweile an die 250 Seiten Theorieteil und 200 Seiten Auswertung + die persönlichen Teile und off-topic Aufsätze und WoW kriegt zwar Massenweise sein fett ab, aber es gibt auch natürlich die positiven Aspekte des miteinander spielens.
glg Frau Priester
Alex aka Berger |
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Erimaun Startgebiet-Quester
Anmeldedatum: 11.09.2006 Beiträge: 12 Wohnort: nicht relevant
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Verfasst am: 04.10.2006, 01:26 Titel: |
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Palim Palim...
also ich habe mir jetzt nicht alles im Detail durchgelesen *musik anmacht weils länger wird*, aber ich will doch auch mal meinen Senf dazu abgeben.
Ich habe jetzt das 2. mal aufgehört - das 1. mal gezwungen durch andere Personen, dass 2. mal mehr oder weniger freiwillig, wegen der Liebe wegen und so - ihr kennt das ja ^.^
Beim ersten Mal haben mich meine Eltern doch daraufhingewiesen, dass wenn ich es nicht reduziere, bzw beende, sie psychologische Hilfe in Anspruch nehmen werden - bevor ich zum Onkel Dr. gehe, hör ich lieber selbst auf.
Da ist der 1. Knackpunkt.
Vor der Zeit von WoW hat sich keine Sau, sprichwörtlich niemand, für die InternetSucht im großen Stil interessiert. Klar, auch hier gabs den einen oder anderen Junkie, der sich sein Leben zerstört hat - aber es war ein wirklich minderer %tualer Anteil.
Ich habe bzw bin aus Spaß in die MHH gefahren, habe mich dort mit einem Professor der hiesigen Uni getroffen, der eine Studie über Spielsucht entwickelte.
Dazu hat er, wie Alex ähnlich, Bögen verschickt, 24 Stunden Tests mit den Leuten gemacht, etc. pp.
Er hat mir auch Briefe gezeigt, die man sich auch durchs Internet besorgen kann, in dem Ehemänner und - Frauen, Mütter, Geschwister, Verwandte, usw. nach Hilfe gebeten haben, um jmd anderes aus der Sucht zu helfen.
Die Onlinesucht, Schwerpunkt MMORPG, ist die momentan am schnellsten wachsende Droge in Deutschland/Europa - und die leichteste Einstiegsdroge um sich sein Leben zu ruinieren. Wer an diesem Punkt bei sich nun Ausreden sucht ("Nene, bei mir is das ganz anders, und ich habe RL und und und") - der streitet auch ab, dass er süchtig ist - sicherlich, es gibt Ausnahmen - aber das sind vllt 0.001% derer.
Die Onlinewelt kann vieles schaffen, will ich nicht bezweifeln, aber umso mehr kann sie zerstören - ich habe viele Leute kennengelernt, die ihre Ausbildung abgebrochen habe, ihre/n Freund/in verlassen haben, ihre Familie, sich verbarikadiert, um 24/7 für ihren Char dazu sein.
Gerade das Thema WoW sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen - denn aus 3-4 Stunden am Tag, werden ganz schnell 9-12 Stunden...
Und...je erfolgreicher man wird, umso schlimmer wird es. Seid froh, dass ihr nicht vorne mittanzt.
Oder warum nehmen die besten Gilden wie Risen, Nithilium und Co nur Arbeitslose auf?
An was will man sich später erinnern? Auf was will man bauen? Schon mal versucht mit Gold nen realen Apfel zu bezahlen? Zu allererst musst du dem Verkäufer erstmal klar machen, was du von ihm willst.
Beispiel meine Arbeit:
In meinem Betrieb spielen 3 Köche WoW - zwei Festangestellte und ein Azubi. Die beiden Festangestellten kennen kein anderes Thema mehr, außer WoW...Nicht mal mehr das Wetter interessiert sie...Und sie haben sich sehr verändert...Sind sehr schnell aggressiv, laut, cholerisch, unruhig, fast apatisch....und immer das Glänzen in den Augen, wenn sie von ihren Chars erzählen - die Sucht...Schon mal nen heroin oder Crack Süchtigen gesehen? Halt denen ne Spritze hin und deren Augen leuchten auch, als ob Weihnachten wäre (weder lustig noch verherrlichend gemeint!).
Und wenn die Beziehung auch nur noch ein Thema kennt - WoW - dann sollte man einfach mal alles ruhen lassen - ich spreche da aus sehr großer Erfahrung.
Wow mag Spiel und Spaß sein, aber es ist genauso viel Tod und Verderben!
Stellt mich als n00b oder gimp da, aber ich spreche bei 99% aus Erfahrung.
Liebe Grüße |
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Latte Quest-Text Leser
Anmeldedatum: 09.09.2006 Beiträge: 384
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Verfasst am: 04.10.2006, 08:50 Titel: |
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| Zitat: | | In meinem Betrieb spielen 3 Köche WoW - zwei Festangestellte und ein Azubi. Die beiden Festangestellten kennen kein anderes Thema mehr, außer WoW...Nicht mal mehr das Wetter interessiert sie...Und sie haben sich sehr verändert...Sind sehr schnell aggressiv, laut, cholerisch, unruhig, fast apatisch....und immer das Glänzen in den Augen, wenn sie von ihren Chars erzählen - die Sucht...Schon mal nen heroin oder Crack Süchtigen gesehen? Halt denen ne Spritze hin und deren Augen leuchten auch, als ob Weihnachten wäre (weder lustig noch verherrlichend gemeint!). |
gehts noch?
würde eher tippen die hatten schon vorher n sprung in der schüssel ! und ich finds irgendwie ziemlich total der schlechteste vergleich und absolut unnötig wow spieler mit crakcsüchtigen zu vergleichen !! wenn ich hier den psychologen raushängen lassen würde würd ich sagen raya du hast zuviel gezockt und kommst net davon weg ^^ |
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